Seminar:

Snowboard Kurs

Hier wird noch eine Beschreibung hinzugefügt.

Erfahrungsberichte:

Hallo Oleg,
heute möchte ich dir noch einmal tausend Dank sagen, und selbst das ist noch zu wenig, was den
unschätzbaren Wert betreffend dieses Kurses angeht und die vorausgegangenen eigenen gemachten
Erfahrungen zu dem Snowboard- Fahren, auch tausende Gedanken die Du Dir gemacht hast, sowie
Deine Forschung und Dein Wissen was Du in die Entwicklung dieses Kurses investiert hast und weiter
investierst um noch besser zu werden.

Wenn man was über sich und die eigene Denkweise lernt, dann hier in diesem Kurs.

Vor mehr als einem Jahr hörte ich aufmerksam zu als eine Kursteilnehmerin begeistert von Deinem
Snowboard- Kurs berichtete und was Sie wirklich dort über sich gelernt hatte. Interesse war bei mir
auf Grund Ihrer Aussage: „Beim Snowboard- Kurs nach Oleg zeigt sich wie Mensch wirklich denkt und
wo er steht vor allem unter Stress…“ geweckt. Das ich dabei Snowboard fahren lerne war für mich
zweitrangig. Ich fand es eher spannend meiner eigenen Wahrheit zu begegnen, wer ich wirklich bin
und wo ich stehe.

Also begab ich mich März 2018 bereits das erste Mal in Deinen Snowboard- Kurs. In voller
Selbstüberschätzung mit dem Glauben: „Das schaffe ich doch locker.“ ging ich diesen Kurs an. Die
Ernüchterung folgte prompt. Ich wollte das Ziel erreichen locker, leicht den Hang herunter surfen zu
können, möglichst ohne jede Anstrengung bitte! Und da kommts: Was hatte ich dafür getan, dass ich
es so erleben durfte? Nicht viel. Ja, ich bin schon mal angereist, habe Zeit und Geld investiert und
meinen hübschen Arsch dahin bewegt, ansonsten noch eine ganze Menge Neid praktiziert. Die
Konsequenz aus diesem „Nichts-wirklich-tun-wollen“ war eine Menge Ball-Balla im Kopf, etliche
unzählige Stürze und dadurch viele Schmerzen. Ich war zwar unter den Finalisten von Kurs 2018, was
hieß, dass ich schon Mal die rote Piste einige Male überlebt habe. Jedoch ging ich unzufrieden raus
und zurück geblieben waren Frust und Angst. Meine Erkenntnis damals nach diesem Kurs war
zumindest eindeutig: „Ich möchte gleich immer zu viel und zu groß und sehe die kleinen Ziele, welche
zu tun sind, nicht.“ Also, daran arbeiten kleine Ziele zu stecken und zu tun.

Nun ein Jahr später kam für mich die nächste Gelegenheit mich erneut zu überprüfen. Kann ich
meine Angst, welche seither geblieben ist, überwinden? Kann und will ich meine Komfortzone
verlassen? Was hat sich an meiner Denkweise zum Jahr zuvor verändert? Wo bin ich besser oder gar
schlechter geworden? Wie gehe ich mit Stress um?

Erster Tag lief noch recht entspannt. Lag wohl daran, dass ich zumindest einige Vorkenntnisse hatte
und ich mich noch in der Scheinsicherheit befand. Ich beobachtete mich und achtete auf mich nach
meinem besten Wissen, also war ich in der Achtsamkeit, um nicht in unnötige Stürze oder
Gefahrensituationen zu kommen.

Ich erinnerte mich gelegentlich selbst, dass das alles was ich jetzt höre oder lerne neu und anders ist,
was zumindest ein Fortschritt zum Jahr zuvor war, das ich ab und an Fähigkeit Kreativität mit
beachtete. Wiederum bei der Übung z.B., Arme oben halten und Schulter drehen oder eben auch das
in die Knie gehen und richtig Hinhocken, musstest Du mich stets darauf aufmerksam machen, dass
ich es nicht richtig tue, sondern nur andeute. Dadurch ist mir jetzt im Nachhinein klar geworden, dass
ich dies im täglichen Leben so praktiziere. Wird es also zu anstrengend oder zu unbequem, dann tue
ich nur mal so als ob, also nur andeuten. So tun als ob = Dummheit. „Autsch“, ja berauschend gut
fühlten sich die ersten drei Tage dann nicht mehr an, da ich enorm viel Energie für mal so tun als ob
verschwendete. Zumindest achtete ich stets darauf mir Zeit zu nehmen, um einigermaßen in einen
für mich akzeptablen Grundzustand zurück zu kommen um dann die nächste „Ich- tue- mal- so- alsob- Aktion“ zu starten.
Ich kam dadurch folglich immer wieder an meine körperlichen Grenzen,
da ich nichts dafür getan habe, um Muskulatur aufzubauen und um dadurch fitter zu werden.
Dabei hattest Du in einer Engelsgeduld mich mehrfach, ach hunderte Male, daraufhin gewiesen, was zu tun ist. Im
Grunde sagst Du uns ja bis ins Detail alle intelligenten Vorgehensweisen und Schritte voraus. Es eben
dann nicht zu tun ist wohl pure Ignoranz, „Autsch“. Ja ich lernen mich jetzt so richtig kennen.
Ich stand drei Tage so richtig auf den Schlauch und habe die Chancen nicht wirklich richtig genutzt =
gegen Würde handeln. Und erst Dank Deiner deutlichen Worte begann mein Hirn mal an zu arbeiten.
Ich kam in die Traurigkeit und ging dann erst dem Problem nach. Ich musste erkennen, dass ich
wieder konfrontiert bin mit meinem Thema: „eigener Wille“. Es kam für mich die Frage auf: Für was
oder wem tue ich das hier? Und mir wurde klar, ich habe noch immer nicht 100% ig zu mir und zum
Thema „mein eigenes Leben zu leben“ ja gesagt. Also setzte ich mir am 4. Tag die kleinen Ziele Wille
und Mut besser zu trainieren in kleinen Schritten und ich stellte mir zumindest vor mit einem Lächeln
von der Piste zurück zu kehren.

Dank Deiner Aussage, das Problem zu zerlegen und zu beginnen aufzuarbeiten, begann ich nun
endlich am 4. Kurstag mal mit der Arbeit in kleinen Schritten. Ich nahm die einzelnen Übungen,
zerlegte diese für mich und übte selbstständig für mich, während Ihr schon mal die schwarze Piste in
Angriff genommen habt. Und tatsächlich spürte ich, dass die Muskeln ein wenig geschmeidiger
wurden und bei mir auch mehr Entspannung kam. Ich begann die Reihenfolge zu beachten, die wir ja
im Grundkurs 1 erklärt bekommen haben. Erst an Grundzustand denken, dann vorstellen wie ich es
haben möchte und dann tun in kürzester Zeit. Und wenn es dann so gelaufen ist, wie ich mir
vorgestellt habe kam auch Sicherheit. Dann die Fähigkeit Dankbarkeit praktiziert und noch bewußt
gemacht was noch zu tun ist. Lief nicht immer so sauber ab, ehrlich gesagt, aber es waren die ersten
Millimeter in Richtung Verbesserung.

Des Öfteren äußerte ich auch, wo ich meine Grenze spürte, sprich Fähigkeit Respekt, Euch nicht auf
die rote Piste ein zweites Mal zu folgen oder gar die schwarze Piste mit zu fahren. Lieber entschied
ich mich dann an diesen Stellen für das selbständige Üben.
Fakt ist, das ich keinen besseren Kurs kenne, um genau überprüfen zu können, inwieweit man die
Fähigkeiten aus Kurs 1 begriffen und ins eigene System so integriert hat, dass diese dann auch sofort
greifen und funktionieren.

Endergebnis der 4 Snowboard- Kurs- Tage war: ich habe 3 Tage viel Zeit und Energie für
Gedankenmüll und für die Fähigkeit Dummheit verschwendet und dennoch dank Deiner Intelligenz
es geschafft endlich umzudenken in Richtung konstruktiv und ich habe dennoch nebenbei auf der
roten Piste Snowboard fahren gelernt.

Ich möchte Dir hierüber Dank sagen für Deine Engelsgeduld, Deinen Respekt und die Wärme, die Du
praktizierst trotz aller Tricks und Sabotage- Versuche meines Geistes. Hut ab und riesigen Respekt vor
Deiner Leistung und Verantwortung bei diesem Kurs.

Dieser Kurs eignet sich bestens für das Thema: „Geist in Griff bekommen“.

Bei allen Schmerzen, Tränen und diese Überwindung, um eigene Grenze zu erweitern, es ist noch
nicht aller Tage, ich komm wieder mit, keine Frage!!!

Bis zum nächsten Snowboard- Kurs

Liebe Grüße Yvonne


Hallo Oleg,

hier nun alles, was ich aus dem Snowboard-Kurs Ende Februar mitgenommen habe:
Vorab muss ich etwas ausholen und meine Ausgangslage schildern, auf die weit mehr die Bezeichnung „geistig erlahmt“ und körperlich krank, als „aufgeweckt“ und gesund passte.
Als ich 1 Woche zuvor mit meinem Mann auf einem Beratungstermin bei dir saß, hatte ich Rückenbeschwerden, die rechtsseitig bis in das Knie herunter und hoch in den Kopf zogen, meine konditionelle und muskuläre Verfassung ging gegen Null (49 Jahre alt, und seit 10 Jahren ohne sportliche Aktivität), Fett- und Wasseransammlungen in Armen und Beinen, und mein Kopf war voller Sorge über eine massive, beidseitige Brustentzündung, die alte
Ängste aufkeimen ließ (Brustkrebserkrankung in der Vergangenheit).

Meine psychische Belastbarkeit würde ich auch als eher instabil bezeichnen, da ich mich seit einer diagnostizierten „schweren Depression“ und „Angst- und Panikattacken“ (vor 10 Jahren) zwar wieder gefangen hatte, mich aber seitdem als nur sehr reduziert belastbar empfand.
Beispielsweise erlebte ich größere Menschengruppen als sehr anstrengend, reagierte höchst sensibel auf neue Situationen, Gerüche, Unruhe, Kontakte mit Fremden, und alle Anforderungen, die über das alltägliche Maß hinaus gingen.
Auch meine berufliche Situation ist momentan als inhaltlos zu bezeichnen, da mir nach über 4jähriger Ausbildung in Integrativer Kinesiologie, mit vorangegangener 3 1/2jähriger gestalttherapeutischer Schulung klar geworden war, dass ich bei dieser Art mit Menschen zu arbeiten, nicht in der Lage sein würde zu überblicken, wo neben der Hilfe evtl. auch Schaden angerichtet würde (dank des Wissens aus deinen Kursen und Seminaren).
Da eine Rückkehr in den alten Beruf des Medien Design auf keinen Fall in Frage kommt, muss nun auch die berufliche Situation völlig neu entdeckt werden.

Die Seele will also wiederbelebt, neue private und berufliche Interessen aufgebaut (ohne Fassadenpflege – siehe Erfahrungsbericht Nr.2), und die körperliche und psychische Gesundheit wiederhergestellt, stabilisiert und verbessert werden.

Beim Gedanken an „Schneesport in den Bergen“ spürte ich (neben den Ängsten) auch Interesse und ein wenig Begeisterung. Jedoch traute ich mir in meiner gesundheitlichen Verfassung zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall zu, eine neue Sportart zu erlernen.
Einzig die große Lust meines Mannes auf einen Snowboardkurs, mein leises Interesse und dein selbstverständliches Bejahen meiner vorsichtigen Frage „Meinst du denn, dass ich dazu in diesem Zustand in der Lage bin?“, haben mich veranlasst, mich dieser Herausforderung zu stellen.

Sicherlich gehöre ich, was das Geschick nach 4 Tagen Snowboardkurs angeht, nicht zu den Vorzeigeobjekten, die in die Lage gekommen sind, rote und schwarze Pisten zu fahren.
Ehrlich gesagt, sehe ich im Nachhinein das Snowboard fahren lernen auch als Mittel zum Zweck, um „Kurs 1 in praktischer Anwendung“ zu trainieren.
Dennoch habe ich letztlich den Anfängerhügel „erobert“ :), blitzartig eine Muskulatur aufgebaut, die mich aus der „hilflos wie ein dicker Maikäfer“ auf dem Rücken liegenden Situation gebracht hat, erfolgreich mit meinen Ängsten gearbeitet, meine Selbstüberschätzung entdeckt, in kürzester Zeit Schwellungen in Gesicht und am ganzen Körper abgebaut, meine Brustentzündung hat sich völlig zurückgezogen, und zudem habe ich Erkenntnisse über die Wichtigkeit von Würde und Persönlichkeit gewonnen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich einen „normalen“ Snowboard Kurs an spätestens dem 2ten Tag abgebrochen hätte, weil:
In jeder Situation wurde ich von dir an genau der richtigen Stelle abgeholt (oder auch in Ruhe gelassen), habe meine Fragen beantwortet bekommen, konnte mich mit genau dem richtigen Maß zwischen Sicherheit und Herausforderung ausprobieren (dank deiner „Leinentechnik“), und fühlte mich in den Momenten, in denen ich überzeugt war, jetzt nicht mehr weitermachen zu können, durch passende Worte deinerseits begleitet (teilweise nicht einmal direkt an mich gerichtet), so dass Mut, Motivation und die Erinnerung an meine Ziele wiederkehrten.
Welcher normale Snowboard-Lehrer wäre dazu wohl in der Lage gewesen….?

Ach ja… direkt vor dem Kurs in Österreich bin ich 6 Stunden lang mit meinem Mann durch die Stadt gelaufen, um passende Kleidung für das Schneevergnügen zu finden.
In den Jahren davor habe ich die Stadt gemieden wie die Pest. Wenn überhaupt, dann nur schnell in einen bestimmten Laden, und dann wieder raus. An „Bummeln gehen“ oder gar eine Pause im Cafe war nicht zu denken.
Und obwohl der 6stündige Shopping-Marathon (incl. Cafe) keine Ergebnisse gebracht hat, sind wir guter Dinge am Abend nach Haus gefahren. Dank meinem veränderten Denken -Dank Kurs 1.

Mein körperlicher und seelisch, geistiger Zustand bessern sich stetig, und dieser Snowboardkurs war genau die richtige Herausforderung an richtiger Stelle.
Danke, Oleg, dass du mich ermutigt und mit so viel Herzenswärme, Respekt und Geduld begleitet hast.

Marina

Diese teils sehr persönlichen Schilderungen in die Öffentlichkeit zu geben, fällt mir nicht immer leicht, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass solche Erlebnisberichte oft hilfreich für das eigene Fortkommen sind.
Ich würde mich freuen, selbst auch weiterhin von möglichst vielen Erfahrungsberichten anderer Kurs- und Seminarteilnehmer zu profitieren.

Hallo Oleg,
der snowboard-Kurs hört nicht auf. Er räumt auf, mit meinem Denken über das, was ich für meine Würde und meinen Mut gehalten habe. Viel von dem, was ich für meine Persönlichkeit halte / hielt, ist / war nur heiße Luft, eine eingebildete Stütze, um für andere Menschen gut genug oder richtig zu sein, mit unpassendem Humor u.a. auf Kosten anderer, damit ich mich für einen kurzen Moment besser fühle. Wie ekelig! Das alles wurde innerhalb der vier Tage gnadenlos aufgedeckt, mit einem snowboard, an einem Kinderhügel und einem unermüdlichen Oleg, der den Boden gehalten hat, wieder meine Verantwortung zu übernehmen.

Ich bin so dankbar dafür und schäme mich gleichzeitig in Grund und Boden, solch ein Mensch geworden zu sein. Ich habe meine Fähigkeiten maßlos überschätzt. Ich weiß jetzt etwas mehr, wo ich stehe und habe daher überhaupt jetzt erst die Möglichkeit, mich zu verbessern, wozu ich mehr denn je hoch motiviert bin. Der snowboard-Kurs ist für mich Kurs 1 in Anwendung. Fähigkeitentraining in Aktion.

Ich habe mir nach dem Kurs alle 40 Fähigkeiten noch einmal angesehen und der Kurs bietet wirklich Fortschritt in jeder Fähigkeit. Ach ja, und snowboard fahren lernt man dabei auch. Ich bin jetzt 49 Jahre alt, habe eine
diagnostizierte sogenannte Athrose im Rücken, bin auf dem Wege der Besserung und werde nicht aufhören, snowboard zu fahren; das ist schonmal klar ….

Vielen, vielen Dank Oleg und
liebe Grüße
Lüder